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Wetter Italien
Roma - Am Donnerstag gibt es ziemlich sonniges Wetter.

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Auf Meteoallerta finden Sie aktuelle Wetterdaten, lokale Wettervorhersagen und viele nützliche Informationen rund um das Thema Wetter. Dank topaktueller Unwetterwarnungen gibt es keine bösen Überraschungen mehr.

Höchste Temperaturen

1.C.Bellavista28.2 °C
2.Catania/Fontanarossa27.6 °C
3.Catania/Sigonella26.2 °C
4.Firenze26.2 °C
5.Casale Monferrato25.4 °C

Tiefste Temperaturen

1.Pian Rosa-6.4 °C
2.Paganella-1.4 °C
3.Dobbiaco/Toblach0.4 °C
4.Passo Rolle0.8 °C
5.Torino-Venaria Reale0.8 °C

Sonnenscheindauer

1.Gela11.0 h
2.Novara/Cameri10.7 h
3.Capo Mele10.6 h
4.Civitavecchia10.5 h
5.Piacenza10.5 h

Niederschlag

1.Bari3 l/m²
2.Monte S.Angelo3 l/m²
3.Termoli2 l/m²
4.Amendola1 l/m²
5.Bari/Palese Macchie1 l/m²

Das Klima in Italien

Das Klima in Italien ist stark von seiner Nord-Süd-Ausstreckung sowie vom
umliegenden Mittelmeer und den Gebirgen geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei 11 Grad im Norden und 19 Grad im Süden. Beim Jahresniederschlag findet man die markantesten Unterschiede zwischen Küsten- und Gebirgsregionen. Mit rund 750 Litern Niederschlag pro Quadratmeter weist die Hauptstadt Rom einen für Italien repräsentativen Durchschnittswert auf. Trotz ähnlicher Jahresniederschlagsmenge nimmt die Anzahl arider Monate von Nord nach Süd deutlich zu. Niederschlag fällt vor allem in den Herbst- und Wintermonaten wegen der Südverlagerung der Frontalzone. Auf Grund der Orographie sind in Italien Starkregen und Überflutungen keine Seltenheit.

In den Alpen und in den höher gelegenen Regionen des Apennins herrscht Gebirgsklima. Die Winter sind kalt und oft schneereich, die Sommer angenehm mild. In den Alpen finden wir sowohl die höchsten, als auch die tiefsten Jahresniederschlagsmengen Italiens mit bis zu 3000 Litern pro Quadratmeter entlang der Voralpen des Friauls. Die inneralpinen Trockentäler des Vinschgaus in Südtirol weisen mit knapp über 500 Litern pro Quadratmeter so viel Niederschlag wie Sizilien auf, was den Getreideanbau ermöglicht. Wegen des vorherrschenden Westwindes fällt im Apennin zudem an den Westhängen (Luv) deutlich mehr Niederschlag als an den Osthängen (Lee).

In der Po-Ebene sind die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede groß, was für ein gemäßigtes kontinentales Klima typisch ist. Die Sommer sind heiß und sehr schwül mit teils sehr starken Gewittern, die Winter feuchtkalt. Eingekesselt von den Alpen und vom Apennin bilden sich hier in den Wintermonaten oft Inversionslagen mit bodennaher Kaltluft und dichtem Hochnebel, was zu starker Konzentration von Luftschadstoffen führt. Diese Kaltluftseen bilden nicht selten auch die Grundlage für ausgedehnte Schneefälle.

Entlang der Küsten und auf den Inseln ist der Einfluss des Mittelmeeres deutlich zu spüren. Die Winter sind mild, im Sommer wird extreme Hitze durch die kühlende Meeresbrise gemildert. An der Adriaküste ist es bei gleicher geographischer Breite etwas kühler. Hier können zu jeder Jahreszeit Nordostwinde (Bora) eine markante Abkühlung hervorrufen.

Süditalien und Sizilien stellen eine der wärmsten und trockensten Regionen Europas dar. Der Frühling beginnt bereits Mitte Februar und die warme Jahreszeit endet oft erst im November (sog. „St. Martins-Sommer“), in den langen Sommern von Mai bis September leidet die Natur oft unter extremer
Trockenheit. Dazu ist es sehr heiß mit Temperaturen nicht ganz selten um 40 Grad, für die auch der aus Nordafrika kommende Wüstenwind "Scirocco" (auf Deutsch "Schirokko") mitverantwortlich sein kann. Im Winterhalbjahr verlagert sich das Azorenhoch meist nach Westen und macht den Weg für Mittelmeertiefs frei, die in Süditalien dann für reichlich Niederschläge und Gewitter sorgen können.